Die wichtigsten Techniken der Furnierherstellung
Furnier wird in unterschiedlichen Größen und Stärken von 0,2 bis 2,5 mm produziert. Die gängigste Stärke ist 0,6 mm.
1. Flachmessern
2. Messern Echtquartier
3. Messern Fauxquartier
4. Rundschälen
5. Exzentrisch halbrund schälen
6. Viertel auf Blume schälen
7. Riftschälen
1. Flachmessern
Der Halbblock wird mit seiner Kernseite auf dem Messertisch befestigt. Die anfangs anfallenden Furnierblätter haben einen lebhaften Fladeraufbau,
zur Mitte hin entstehen zunehmend Furnierblätter mit blumigen Aufbau.
2. Messern Echtquartier
Der Rundholzstamm wird in Viertelblöcke aufgeteilt. Der Schnitt erfolgt im rechten Winkel zu den Jahresringen. Es ensteht ein ausgesprochen streifig gezeichnetes Furnierbild.
3. Messern Fauxquartier
Aus dem geviertelten Block entstehen Furnierblätter mit einer halb-blumigen Textur. Die Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Durch das Stürzen der Furniere (Zusammenfügen) kann man großflächige blumige Zeichnungen erzielen.
4. Rundschälen
Beim Rundschälen werden Furniere mit annährend gleicher Zeichnung gewonnen. Vorteilhaft bei hochwertigen Wurzelhölzern wie Nussbaum, Vogelaugenahorn, Vavona Maser und Pappel Maser. So kommt auch beim Rundschälen von Drittel- oder Viertelblöcken (z. B. Bubinga) die einzigartige Schönheit dieser Furniere besser zum Ausdruck.
5. Exzentrisch halbrund schälen
6. Viertel auf Blume schälen
Der Block wird geviertelt oder gedrittelt und von innen heraus geschält. So werden breitere Furniere mit hohem Anteil an blumiger Zeichnung erzielt.
7. Riftschälen
Es können Stammsegmente in die Maschine eingespannt werden. Die Herstellung von Furnieren mit streifiger Zeichnung erfolgt vorzugsweise nach dieser Technik.















